October 1, 2025
14 Min

9 Wege für die Zusammenarbeit mit Influencer:innen − ein Leitfaden für Unternehmen

Beitragsautor & Mitwirkende
Rochi Zalani
Content-Autor, Modash
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Die Suche nach relevanten Influencer:innen ist nur ein Teil einer erfolgreichen Influencer-Marketing-Strategie. Das nächste Puzzleteil ist, die perfekte Art der Zusammenarbeit für deine Marke zu bestimmen. Die ideale Zusammenarbeit mit Creator:innen berücksichtigt deine Kampagnenziele, dein Budget und deine administrativen Kapazitäten.

Du fragst dich, wo du anfangen solltest? Um dir bei all dem weiterzuhelfen, haben wir in diesem Artikel neun inspirierende Ideen und Tipps für dich, wie du deine Influencer-Kooperation vorantreiben kannst.

1. Influencer Gifting

Am besten geeignet für:

Was es ist: Influencer-Gifting bedeutet, dass du Creator:innen deine Produkte kostenlos zur Verfügung stellst. Anders als beim Product Seeding besteht hier allerdings die Möglichkeit, im Gegenzug etwas von der influencenden Person zu erbitten – sei es die Teilnahme an deinem Affiliate-Programm oder eine ehrliche Bewertung. Solche Beiträge erkennt man in der Regel am Hashtag #gifted.

Beispiel: Die Babybekleidungsmarke Hunter & Oak verschenkt regelmäßig Produkte an Mom-Influencer:innen (ihre Zielgruppe) und nutzt die von Influencer:innen erstellten Inhalte für das eigene Instagram-Profil weiter. Außerdem teilen sie mit jeder influencenden Person einen Rabattcode für deren Publikum – so lässt sich auch der ROI leicht messen.

Vor- und Nachteile:

Vorteile Nachteile
So startest du deine Influencer-Kooperation auf dem richtigen Fuß – auf Basis von Geben statt Fordern Du kannst nicht sicherstellen, dass jede influencende Person, der du dein Produkt schenkst, deiner Brand Voice folgt, da es kein Influencer-Briefing gibt
Die einzigen Kosten sind deine Herstellungskosten Influencer-Gifting kann teuer werden, wenn du ein Luxusprodukt verkaufst oder die Herstellungskosten deines Produkts extrem hoch sind
Du kannst Influencer:innen filtern, die bereits zu deiner Brand Voice passen und hervorragende Leistung bringen Wenn du bei der Suche nach den richtigen Creator:innen für deine Marke nicht strategisch vorgehst, könntest du Zeit, Geld und Ressourcen an ungeeignete Influencer-Partner:innen verschwenden

Pro-Tipps:

✅ Finde Creator:innen, die wirklich an deinem Produkt interessiert wären.

Um dies zu testen, stelle dir folgenden Frage: „Wird die Zielgruppe der influencenden Person von meinem Produkt profitieren?“ Wenn ja, ist die influencende Person wahrscheinlich an einer Zusammenarbeit mit dir interessiert.

Der schnellste Weg, Influencer:innen mit der richtigen Zielgruppe zu finden, ist ein Influencer-Discovery-Tool wie Modash zu benutzen. Es verfügt über eine Datenbank mit mehr als 250 Mio.+ Creator:innen – darin sind alle Influencer:innen mit mehr als 1.000 Followern auf Instagram, YouTube und TikTok erfasst.

Nehmen wir an, du möchtest Influencer:innen finden, deren Publikum sich mit deiner Zielkundschaft überschneidet. Deine Kund:innen sind in den Vereinigten Staaten lebende Frauen im Alter von 18 bis 24 Jahren. Du kannst diese Kriterien in den „Audience-Filtern“ in Modash anwenden und erhältst eine Liste von Influencer:innen, die genau deinen Anforderungen entsprechen.

Ebenso kannst du auch Influencer-Filter anwenden, wenn du deine Produkte nur an Creator:innen mit einer bestimmten Followerzahl, Engagement-Rate usw. senden möchtest.

⚡ Pro-Tipp: Verwende nicht zu viele Filter auf einmal. Beginne mit ein paar und grenze deine Liste dann nach und nach weiter ein. So stellst du sicher, dass dir keine Creator:innen entgehen, die hervorragend zu deiner Marke passen.

✅ Wenn du festgestellt hast, dass der Gifted-Post gut performt hat, erweitere die Zusammenarbeit, indem du die influencende Person in dein Affiliate-Programm einlädst, sie als Markenbotschafter:in gewinnst oder sogar einen gesponserten Beitrag umsetzt.

2. Gesponserte Beiträge

Am besten geeignet für:

  • Social Proof aufbauen
  • Influencer-Content generieren
  • Mit größeren Creator:innen zusammenarbeiten

Was es ist: Gesponserte Beiträge bedeuten in der Regel, dass du der influencenden Person eine feste Vergütung zahlst – im Austausch für einen Platz in ihrem Feed (oder in Stories, im Fall von Instagram). Diese Art der Zusammenarbeit mit Creator:innen bietet jedoch viel Spielraum für Nuancen.

Sie kann feste Vergütungen bedeuten, oder leistungsbasierte Provisionen (über Codes oder Affiliate-Links). Oder eine Kombination aus beidem. Das hängt von Dingen ab wie: der verfügbaren Technologie, der Größe der influencenden Person und deinen Fähigkeiten in der Verhandlung.

Gesponserte Beiträge lassen sich an einem „Paid Partnership“-Label oder an den Hashtags „#ad“ oder „#sponsored“ erkennen.

Beispiel: Theresa Laines Kooperation mit Logitech zum Valentinstag ist ein perfektes Beispiel für einen gesponserten Beitrag. Der Beitrag ist kontextbezogen, hat ein Paid-Partnership-Label und einen zeitlich begrenzten Rabattcode für Follower:innen.

Vor- und Nachteile:

Vorteile Nachteile
Es besteht ein geringeres Risiko, dass die influencende Person abspringt oder vom vereinbarten Ablauf abweicht, da du sie bezahlst Das Publikum könnte gesponserte Inhalte ausblenden oder sie als weniger authentisch ansehen als organische Inhalte
Es gibt viele Möglichkeiten, wie du einen gesponserten Beitrag gestalten kannst – du kannst einen Platz im Feed, eine Story- oder Podcast-Erwähnung oder eine großzügige Provision vereinbaren Wenn du nicht die richtigen Influencer-Partner:innen ausgewählt hast, können dich gesponserte Beiträge Geld kosten und eine negative Rendite bringen

Pro-Tipps:

✅ Verwende immer ein Influencer-Analysetool wie Modash, um frühere gesponserte Beiträge einer influencenden Person zu prüfen und zu verifizieren, ob sie gut performen. So stellst du sicher, dass du dein Geld und deine Ressourcen in die richtige influencende Person investierst.

✅ Arbeite mit vielen relevanten Influencer:innen gleichzeitig zusammen – zum Beispiel während einer Produkteinführung. Die Feeds eines Publikums überschneiden sich oft innerhalb derselben Creator-Nische. Wenn alle über dein Produkt sprechen, bleibt der Name deiner Marke eher im Gedächtnis und die Menschen sind eher bereit, sie auszuprobieren.

✅ Kombiniere gesponserte Beiträge mit anderen Arten von Beiträgen. Du könntest zum Beispiel ein Affiliate-Programm aufbauen, bei dem Creator:innen verpflichtet sind, monatlich gesponserte Beiträge auf ihren Plattformen zu teilen.

✅ Erstelle einen soliden Influencer-Vertrag, bevor du eine Zusammenarbeit eingehst. Nimm Details zu Nutzungsrechten, Vergütungsstruktur und Zahlungsmodalitäten auf, damit von Anfang an alles dokumentiert und klar ist.

✅ Wenn du in bezahlte Inhalte von Creator:innen investierst, hilft es, sich an breiteren Kreativtrends zu orientieren. Untersuchungen von Superside zeigen, dass Kurzform-Content boomt, wobei wichtige Formate wie Behind-the-Scenes-Inhalte bei Zuschauer:innen besonders gefragt sind.

3. Gewinnspiele

Am besten geeignet für:

  • Conversions steigern
  • Bestimmte Kundenaktionen fördern
  • Eine intensive Influencer-Marketing-Kampagne durchführen

Was es ist: Gewinnspiele sind eine Art der Zusammenarbeit, bei der eine influencende Person kostenlose Merch-Artikel deiner Marke an ihr Publikum verteilt – im Austausch für eine bestimmte Aktion. Zum Beispiel könnte eine influencende Person ihre Follower:innen auffordern, an einem Gewinnspiel teilzunehmen, deinem Markenaccount zu folgen und Freund:innen zu markieren, um kostenlose Produkte deines Unternehmens zu gewinnen. Gewinnspiel-Beiträge enthalten Details dazu, wie man am Wettbewerb teilnimmt, Informationen zum Preis und manchmal auch den Hashtag #giveaway.

Beispiel: Sonia arbeitete mit Joker & Witch für deren Kampagne „Love Is In The Pair“ zusammen. Die Teilnahmeregeln sind einfach – dem Marken- und dem Creator-Account folgen, mit dem Gewinnspiel-Beitrag interagieren und zwei Freund:innen markieren. Zum Zeitpunkt des Verfassens dieses Artikels war der Beitrag seit 19 Stunden online und hatte über 1.000+ Likes und 290+ Kommentare.

Vor- und Nachteile:

Vorteile Nachteile
Du siehst schnell einen Anstieg des Engagements, wenn das Publikum herbeiströmt, um noch vor Ablauf der Frist am zeitlich begrenzten Gewinnspiel teilzunehmen Manche Menschen folgen einer Marke nur, um kostenlose Produkte zu gewinnen, und folgen ihr nicht mehr, sobald die Gelegenheit dazu vorbei ist.
Du kannst ein neues Publikum zu jeder Handlung bewegen, die dir direkt nützt – sei es die Anmeldung für deine E-Mail-Liste, das Folgen deines Markenaccounts oder das Markieren eines Freundes oder einer Freundin Mit Gewinnspiel-Beiträgen ist ein Betrugsrisiko verbunden. Einige Teilnehmende könnten versuchen, durch irreführende Aktivitäten ihre Gewinnchancen zu erhöhen – was die Glaubwürdigkeit des Gewinnspiel-Beitrags untergräbt
Gewinnspiel-Beiträge erzielen in der Regel deutlich mehr Engagement als andere Formen von Kooperationsbeiträgen Die Kosten für den Preis sind zusätzliche Kosten, die mit einer Gewinnspiel-Kooperation verbunden sind

Pro-Tipps:

✅ Influencer:innen müssen alle Regeln klar und deutlich erklären – wer teilnahmeberechtigt ist, was Teilnehmer:innen bekommen, wie sie an der Verlosung teilnehmen können, das Start- und Enddatum und wie der oder die Gewinner:in kontaktiert wird.

✅ Miss den Erfolg deiner Gifting-Kampagne. Zum Beispiel veranstalten viele Influencer:innen Gewinnspiele anlässlich von 10.000, 50.000 oder 100.000 Followern. Oder du könntest das Gewinnspiel zu einem Anlass wie Weihnachten oder Valentinstag durchführen und deine Produkte im Kontext der Feierlichkeiten vermarkten. Dadurch steigen deine Chancen, mit dem Kooperationsbeitrag noch mehr Engagement zu erzielen.

✅ Lege klare KPIs fest, um zu bestimmen, ob dein Gewinnspiel-Beitrag erfolgreich war oder nicht.

4. Markenbotschafter-Programm

Am besten geeignet für:

  • Langfristige Beziehungen zu Creator:innen aufbauen
  • Influencer:innen zu Markenfürsprecher:innen machen
  • Ein tieferes Commitment von Influencer:innen erhalten

Was es ist: Wenn eine Influencer-Partnerschaft den nächsten Schritt macht, wird die influencende Person zu deinem Social-Media-Botschafter. Sie veröffentlicht nicht nur Beiträge über deine Marke in den sozialen Medien – sie verkörpert deine Werte, wird zum Sprachrohr deines Unternehmens und nimmt keine Angebote deiner Konkurrenz an. Wenn du Markenbotschafter:innen mit Influencer:innen vergleichst, wirst du feststellen, dass ihre Hingabe und Loyalität gegenüber deiner Marke viel höher sind. Dadurch wirken ihre Partnerschaftsbeiträge viel authentischer und natürlicher als ein einmaliger Kooperationsbeitrag. Du erkennst diese Beiträge oft am Hashtag #brandambassador oder #[Unternehmensname]partner“.

Die Hautpflegemarke CeraVe arbeitet mit vielen Markenbotschaftern, die regelmäßig ihre Produkte mit dem Hashtag #CeraVePartner bewerben. Zu ihren Markenbotschafter:innen gehören verschiedene Arten von Influencer:innen – von Lifestyle-Creator:innen wie Niamh Adkins bis hin zu zertifizierten Dermatolog:innen wie Dr. Adeline Kikam.

Vor- und Nachteile:

Vorteile Nachteile
Markenbotschafter:innen stehen deiner Marke deutlich enger verbunden als Influencer-Partner:innen Der Aufbau und Betrieb eines erfolgreichen Markenbotschafter-Programms kann erfordern, unzählige Systeme, Richtlinien und administrative Abläufe einzurichten
Deine Partnerschaften wirken authentischer und vertrauenswürdiger als eine klassische Influencer-Partnerschaft Wenn der Ruf einer influencenden Person leidet, kann auch der Ruf deiner Marke beeinträchtigt werden – da deine Marke und die influencende Person stark miteinander verbunden sind

Pro-Tipps:

✅ Pro-Tipp: Bevor du einen Influencer zum Markenbotschafter machst, starte mit einer Testphase. Baue eine langfristige Influencer-Kooperation auf, miss Performance, Arbeitsweise usw. und mache sie dann erst vom Creator bzw. von der Creatorin zum bzw. zur Markenbotschafter:in (wenn alles passt).

✅ Markenbotschafter:innen können als deine persönlichen Feedback-Kanäle, Event-Promoter und Panel-Moderator:innen fungieren – beschränke ihre Zusammenarbeit nicht nur auf die sozialen Medien.

Biete deinen Markenbotschafter:innen Produkt-Updates und Unterstützung an. Versorge sie mit Insider-Informationen und allem, was die Influencer:innen benötigen, um deine Produkte so gut und authentisch wie möglich zu vermarkten.

💡 Mehr erfahren: Wie du in 7 einfachen Schritten ein Markenbotschafter-Programm aufbaust: Der ultimative Leitfaden (mit Beispielen)

5. Account Takeover

Am besten geeignet für:

  • Eine Influencer-Kooperation mit geringer Bindung
  • Eine für beide Seiten vorteilhafte Partnerschaft aufbauen‍
  • Influencer-Content auf den Social-Media-Kanälen deiner Marke generieren

Was es ist: Ein Account-Takeover liegt vor, wenn eine influencende Person über den Social-Media-Account deiner Marke postet. Sie kündigt Datum und Uhrzeit im Voraus ihren Follower:innen an, damit das Publikum über den Account deiner Marke mit ihr interagieren kann. Die influencende Person kann Feed-Posts veröffentlichen, häufig gestellte Fragen beantworten oder eine Reihe von Beiträgen zu einem bestimmten Thema erstellen.

Beispiel: Aliza Eliazarovs Zusammenarbeit mit der Hühnermarke My Pet Chicken ist ein überzeugendes Beispiel für eine Influencer-Partnerschaft in Form eines Account-Takeovers. Die Creatorin veröffentlichte im Laufe des Tages ihre Hühnerporträts über den Account der Marke. Sie bittet ihre Follower:innen darum, während des Takeovers den Account von My Pet Chicken im Blick zu behalten.

Vor- und Nachteile:

Vorteile Nachteile
Du erhältst einen direkten Zugang zum Publikum der influencenden Person, da sie es auf deinen Account weiterleitet Es kann ein gewisses Sicherheitsrisiko geben, einer influencenden Person Zugriff auf deinen Account zu geben, wenn du ihr Influencer-Profil nicht gründlich geprüft hast
Du erhältst von Influencer:innen erstellte Inhalte auf der Social-Media-Seite deiner Marke Die Reichweite könnte im Vergleich zu anderen Kooperationsarten begrenzt sein, da nicht alle Follower:innen der influencenden Person während des Account-Takeovers dabei sein werden
Der Social-Media-Content deiner Marke wird aufgewertet, da die influencende Person ihre eigene Stimme und ihr Gesicht einbringt Möglicherweise musst du etwas Kontrolle darüber abgeben, wie du als Marke mit deinen Follower:innen interagierst, postest und Engagement erzeugst, wenn eine influencende Person deinen Account übernimmt

Pro-Tipps:

✅ Lege das Format, die Dauer und den Inhalt des Takeovers im Voraus fest. Wie lange soll der Takeover dauern? Soll die influencende Person Bild- oder Videoinhalte posten? Wie viele Beiträge sollen im Laufe des Tages gepostet werden? Kläre alle Details, bevor du den Takeover durchführst, um Pannen in deinem Social-Media-Feed zu vermeiden.

✅ Mach Account-Takeovers zu einer Win-win-Partnerschaft, indem du der influencenden Person dabei hilfst, etwas zu promoten, das sie kürzlich gelauncht hat (und das sie vielleicht deinen Follower:innen zeigen möchte).

✅ Werbe immer wieder für den Takeover, um Spannung zu erzeugen und ein größeres Publikum zu gewinnen. Schaffe ein Gefühl der Dringlichkeit rund um den zeitlich begrenzten Takeover, um deinem Konto neue Follower:innen zu verschaffen. Ein neuer Hashtag rund um diese Übernahme wie „[Name des Influencers] x [Name deiner Marke]” kann den Hype verstärken und die Inhalte der Zusammenarbeit leichter auffindbar machen.

6. Content Collaboration

Am besten geeignet für:

  • Wenn du wertvolle Backlinks für deine Website möchtest
  • Mit deinen eigenen Worten auf dem Profil einer influencenden Person über deine Marke sprechen
  • Wenn du Zeit hast, selbst Inhalte für das Profil der influencenden Person zu erstellen

Was es ist: Content Collaboration bedeutet, gemeinsam Inhalte zu erstellen – im Austausch für die Bewerbung deiner Marke. Du trittst zum Beispiel als Expert:in in einem Podcast deiner Branche auf, der von einem Key Opinion Leader moderiert wird. Oder du schreibst einen hilfreichen Artikel für den führenden Blog deiner Branche, um wertvolle Backlinks zu deiner Website zu erhalten. 

Nehmen wir zum Beispiel diesen Zapier-Gastbeitrag von L. Michelle Smith, der Gründerin des Medien- und Beratungsunternehmens no silos communication llc. Sie teilt hilfreiche Informationen darüber, wie Marken Social-Media-Inhalte erstellen können, die sich verkaufen, und teilt die Ergebnisse, die sie in Bezug auf ihre Kundschaft erzielt hat. Sie erzählt ihre Story in eigenen Worten und spricht über das was ihr wichtig ist, während sie gleichzeitig wertvolle Backlinks von Zapier erhält.

Auf Social-Media-Plattformen (insbesondere Instagram) kann Content Collaboration oft wie Collab-Posts aussehen, bei denen zwei Accounts (Marke und Creator:in) gemeinsam einen Beitrag verfassen. Der untenstehende Beitrag der Influencerin Waliya Najib in Partnerschaft mit HERBeauty ist ein gutes Beispiel dafür.

Vor- und Nachteile:

Vorteile Nachteile
Du kannst in deinen eigenen Worten über deine Marke sprechen und Verbraucher:innen direkt ansprechen. Es steckt eine Menge Vorarbeit darin – personalisierte Influencer-Ansprache, das Pitchen deiner Idee und die Erstellung von Inhalten
Du kannst ein neues Publikum direkt ansprechen, statt über eine influencende Person zu kommunizieren Möglicherweise musst du bei verschiedenen Stellen mehrfach pitchen, um einen Platz im besten Blog, Podcast usw. zu bekommen

Pro-Tipps:

✅Finde Blogs, Veröffentlichungen und Podcasts mit hohem Engagement. Erkundige dich nach der Bewertung der Domain, der Anzahl der Zuhörer:innen und/oder Traffic-Metriken, bevor du einer Gastmitarbeit zustimmst. Es lohnt sich ja nicht, viel Aufwand in die Erstellung von Inhalten stecken, wenn damit kaum Ergebnisse zu erwarten sind.

✅ Wenn du dich für einen Gastbeitrag in einem Blog entscheidest, solltest du einen guten Beitrag verfassen. Wenn deine Schreibfähigkeiten nicht die besten sind, beauftrage einen Ghostwriter.

✅ Bespreche alle Einzelheiten für die Bewerbung deiner Marke, bevor du den Beitrag schreibst oder einen Termin für ein Interview vereinbarst. Viele Publikationen begrenzen die Anzahl der Links, die du für die Eigenwerbung einfügen kannst – das solltest du im Voraus wissen, um festzustellen, ob die Webseite oder der Podcast für deine Marke und Beitrag geeignet ist. 

Interagiere mit dem interagierendem Publikum deines Gastbeitrags. Wenn du die Möglichkeit hast, auf Kommentare von Leser:innen zu antworten oder mit Zuhörer:innen zu chatten, solltest du dir das nicht entgehen lassen. So hast du eine zusätzliche Möglichkeit, direkt mit potenziellen Kund:innen zu sprechen.

7. Werbespots

Am besten geeignet für:

  • Große Budgets
  • Mit bekannten Influencer:innen zusammenarbeiten
  • Zusammenarbeiten mit bestehenden Influencer:innen ausbauen

Was es ist: Werbespots sind Kooperationen mit Influencer:innen für klassische Werbung. Sie eignen sich am besten für Mega-Influencer:innen, die in deiner Branche ein bekannter Name sind.

The Beard Struggle dreht häufig solche Spots mit Influencer:innen – sie zeigen ihr Produkt in Aktion und wie ihre Influencer:innen es verwenden.

Vor- und Nachteile:

Vorteile Nachteile
Du erhältst Rückhalt durch eine beliebte influencende Person und gewinnst das Wohlwollen des Publikums, das ihr folgt Das Drehen von Werbespots und die Bezahlung von Mega-Influencer:innen kann teuer sein
Du kannst den Spot auch in anderen Formen traditioneller Werbung einsetzen – etwa in Bannern oder TV-Werbung –, um ein bekanntes Gesicht in deinen Anzeigen zu haben Werbespots können im Vergleich zu anderen Kooperationsformen weniger authentisch wirken

Pro-Tipps:

✅ Finde eine influencende Person, die in deiner Nische bekannt ist. Eine Fashion-Influencerin – egal wie populär – wird bei der Bewerbung eines Gesundheitsprodukts nicht dieselbe Wirkung haben wie eine Nischen-Influencerin.

✅ Lasse die Persönlichkeit der influencenden Person in deinen Anzeigen intakt. Die Menschen lieben sie ja gerade für ihre individuelle Stimme.

✅ Binde deine Werbung an ein Thema, einen Anlass oder eine Produkteinführung, um dein Publikum zu begeistern und den maximalen Nutzen aus dieser Form der Influencer-Partnerschaft zu ziehen.

8. Zusammenarbeit bei Produkten

Am besten geeignet für:

  • Große Influencer-Marketing-Budgets
  • Mit bekannten Influencer:innen zusammenarbeiten
  • Markenbotschafter-Programme auf das nächste Level bringen

Was es ist: Produktzusammenarbeit bedeutet, dass du gemeinsam mit der influencenden Person ein neues Produkt entwickelst oder eine neue Linie auf den Markt bringst. Je nachdem, was du verkaufst, kann die influencende Person am Design des Produkts mitwirken – oder nur die Vermarktung übernehmen, da es ihren Namen trägt. In den meisten Fällen liegt es in jedem Fall hauptsächlich an dir, Produktion und Lieferung der Produkte zu steuern, und an der influencenden Person, sie zu bewerben.

Hinweis: Dieser Artikel wurde ursprünglich auf Englisch verfasst und mit Hilfe von KI ins Deutsche übersetzt. Sie ist das Gesicht aller Produkte in dieser Kollektion und bietet außerdem Produkt-Tutorials an, in denen sie genau zeigt, wie sie die aufgeführten Artikel verwendet.

Vor- und Nachteile:

Vorteile Nachteile
Eine influencende Person hat viel mehr Eigeninteresse, wenn du ein Produkt unter ihrem Namen verkaufst – das erhöht ihre Motivation, deine Produkte zu bewerben Du solltest diese Art der Zusammenarbeit nur wenigen Influencer:innen vorbehalten – denen, denen du vertraust und auf die du dich verlassen kannst, dass sie ihren Teil der Abmachung einhalten
Im Publikum der influencenden Person besteht viel mehr Vertrauen in deine Produkte, wenn du gemeinsam mit ihr eine neue Produktlinie launchst (anstatt nur ein paar gesponserte Beiträge zu machen) Ein gemeinsamer Produktlaunch bringt viele Vorlaufkosten und hohe Anforderungen an die Pflege des Markenimages mit sich

Pro-Tipps:

✅ Überlasse den Influencer:innen die kreative Führung bei der Gestaltung der Kollektion. Es mag beängstigend erscheinen, einer influencenden Person so viel Macht zu übergeben, aber die Ergebnisse sind es wert, denn die Influencer:innen wissen, was bei ihrer Zielgruppe am besten ankommt.

✅ Arbeite mit Influencer:innen zusammen, mit denen du bereits in der Vergangenheit zusammengearbeitet hast. Idealerweise sollte eine influencende Person bereits einige Kooperationen mit dir durchgeführt haben, Markenbotschafter:in geworden sein und dann erst die Phase der Produktzusammenarbeit erreicht haben. Eine langfristige Partnerschaft wirkt auch für dein Publikum authentischer.

Erwähne in deinem Influencer-Vertrag klar die Details zur Herstellung, Vertriebsstrategie und Umsatzbeteiligung, um Missverständnisse zu vermeiden.

9. Organisation von Veranstaltungen

Am besten geeignet für:

  • Markenbekanntheit steigern
  • Mehr Teilnehmer:innen für dein Event gewinnen
  • Eine große Zahl an Influencer:innen anziehen

Was es ist: Events zu veranstalten ist eine Form der Influencer-Kooperation, bei der dein Unternehmen ein Event (eine Konferenz, ein Meetup usw.) ausrichtet und Creator:innen aus deiner Nische einlädt, daran teilzunehmen. Im Gegenzug können sie Inhalte über das Event posten und es im Vorfeld bewerben. Du kannst auch einflussreiche Thought Leader als Speaker:innen zu deinem Event einladen.

Beispiel: Creatorin Jade Beason nahm am Event „Made on YouTube“ von YouTube teil und postete Inhalte dazu. Das ist ein perfektes (und meta?) Beispiel dafür, wie Influencer:innen die Markenbekanntheit und die Reichweite deines Events steigern können.

Vor- und Nachteile:

Vorteile Nachteile
Du kannst gleichzeitig die Markenbekanntheit steigern und Hype für dein Unternehmensevent erzeugen Wenn du keine lokalen Influencer:innen findest, können zusätzliche Kosten für Verpflegung und Unterkunft anfallen
Du kannst mit vielen Influencer:innen gleichzeitig zusammenarbeiten, indem du sie alle zu deinem Event einlädst Möglicherweise hast du wenig bis gar keine Kontrolle darüber, was Creator:innen vom Event posten oder nicht posten

Pro-Tipps:

✅ Gib Influencer:innen genügend Vorlaufzeit vor der Veranstaltung, damit sie während des Ticketverkaufs für genügend Aufregung sorgen können.

✅ Verwende einen Event-Hashtag, um alle von Influencer:innen erstellten Inhalte schnell zu sammeln.

✅ Gestalte deine Veranstaltung ästhetisch ansprechend, damit Influencer:innen Bilder und Videos von deiner Veranstaltung teilen (auch wenn du noch keine Partnerschaft mit ihnen eingegangen bist).

Die eine Influencer-Kooperation gibt es nicht

In diesem Artikel habe ich dir neun mögliche Influencer-Kooperationen vorgestellt. (Du willst mehr? Hier sind weitere 8 Beispiele für dich!). All diese Methoden können für deine Marke zu unterschiedlichen Zeitpunkten und für unterschiedliche Zwecke funktionieren. Der Schlüssel liegt darin, sie auf deine aktuellen Marketingziele abzustimmen, die richtigen Influencer:innen zu finden, den Fortschritt zu messen und sich auf die Taktik zu konzentrieren, die für dich funktioniert.

Es ist immer gut, langfristige, leistungsbezogene Beziehungen aufzubauen. Einmalige Aktionen wie gesponserte Beiträge oder Geschenke können eine vielversprechende Möglichkeit sein, eine Beziehung zu knüpfen. Und wenn solche Beiträge erfolgreich sind, solltest du versuchen, diese Partnerschaften mit einem Botschafterprogramm oder einem CPA-provisionsbasiertem Zahlungsmodell weiter auszubauen.

Glücklicherweise musst du diese Arbeit nicht manuell erledigen. Modash kann dir dabei helfen, die besten Influencer:innen für deine Marke zu finden, ihre Profile und Zielgruppen zu überprüfen und den Verlauf deiner Kampagnen zu überwachen. 

Hol dir noch heute die 14-tägige kostenlose Testversion, um all diese Optionen auszuprobieren.

 
class SampleComponent extends React.Component { 
  // using the experimental public class field syntax below. We can also attach  
  // the contextType to the current class 
  static contextType = ColorContext; 
  render() { 
    return <Button color={this.color} /> 
  } 
} 

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